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Die Kolonisten auf dem Kaltenbronn: Erst als Holzfäller gebraucht - dann nach Amerika abgeschoben

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Informationen

Vortrag von Friedbert Zapf

“Durch den Holländerholzhandel gab es Mitte des 18. Jahrhunderts auf dem Holzmarkt einen Boom. Im Murgtal und Enztal standen genau die Tannen, welche die Holländer für ihre Segelschiffe brauchten. Da die einheimischen Waldarbeiter die großen Holzhiebe nicht bewältigten, siedelte man in den abgelegenen Waldtälern die sogenannten Kolonisten an, z.B. in der Brotenau, der Dürreich und im Rombachtal. Die Fremdarbeiter waren die Spezialisten für den Holzeinschlag und die Flößerei. Als aber gegen 1800 die Wälder kahl gehauen waren, wollte man die Kolonisten wieder los werden. Da war die Forstverwaltung sogar bereit, die Überfahrt nach Amerika zu bezahlen.”

Treffpunkt: Infozentrum Kaltenbronn
Wie lange: 2 Stunden
Für wen: Interessierte ab 14 Jahre
Referent: Friedbert Zapf

Anmeldung:
Infozentrum Kaltenbronn, Telefon 07224 655197

ÖPNV:
Stadtbahnlinie S8/S81 bis Haltepunkt Gernsbach Bahnhof
Buslinie 242 bis Haltestelle Kaltenbronn
ca. 1 Gehminuten zum Infozentrum

Parkmöglichkeiten: Wanderparkplatz Kaltenbronn

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https://www.infozentrum-kaltenbronn.de

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